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Zu den ursprünglichen Anwendungsbereichen im Rahmen der für die Akupunktur relevanten Indikationen laut WHO-Liste können mit Implantat-Akupunktur auch neurologische Erkrankungsbilder wie zum Beispiel Parkinson, RLS, ALS oder Multiple Sklerose behandelt werden. Der Einsatz von Implantaten oder Templantaten bietet erstmals die Möglichkeit einer echten Langzeittherapie durch Akupunktur bei einem breiten Spektrum von Indikationen.

Erstanwendungen der Implantat-Akupunktur

Leider führte diese Chance bei dem Magdeburger Erstanwender der Implantatakupunktur zu einer fatalen Entscheidung: Anstatt die Therapiemöglichkeiten mit Implantat-Akupunktur bei verschiedenen Indikationen gründlich zu erforschen, wurden zunehmend auf Grundlage herkömmlicher Ohrakupunktur sämtliche fakultativ relevanten Akupunkturpunkte implantiert. Der individuelle, tatsächliche Implantat-Bedarf am Patienten wurde oftmals falsch evaluiert.
Infolge dieser extensiven und massiven Implantationsweise kam es zu Über- oder Abwehrreaktionen oder zum Ausbleiben der erwünschten Reaktionen:

  • Falsch oder überflüssig gesetzte Implantate können zu Störfeldern werden und die Wirkung von korrekt platzierten Implantate eliminieren
  • Es wurde nicht unterschieden zwischen permanent zu stimulierenden Punkten und denen, die lediglich einer temporalen oder leichten Stimulation bedurften
  • Bestehende Medikationen wurden oftmals zu wenig beachtet
  • das Potential zur Selbstheilung von über 20 Einstichen pro Ohr während einer kurzen Sitzung absolut überfordert
  • Zu dicht gesetzte Implantate erhöhen die Abstoßneigung des Körpers. Es besteht die Gefahr, dass sie nicht den nötigen festen Halt bekommen oder heraus „wandern“.

Forschung und Dokumentation - ESIa

Mehrere Therapeuten (Neurologen, Orthopäden, Allgemeinmediziner, Naturheilkundler und Heilpraktiker) erforschen unter der Schirmherrschaft von Inauris seit 2003 den effektivsten Einsatz von Implantaten im Zusammenhang mit zusätzlichen Therapien und Entstörungs-/Ausleitungsverfahren. Die wissenschaftliche Arbeit im Netzwerk basiert auf gegenseitiger Konsultation.

Der rein intuitiven Anfangsphase im Therapiebereich Implantat-Ohr-Akupunktur steht als Ergebnis nach erweiterter Forschungsarbeit die Systematisch Entwickelte Implantatakupunktur (ESIa®) gegenüber.

Grundmuster für die Herangehensweise an die verschiedenen Indikationen werden in einer multizentrischen Anwendungsbeobachtung dokumentiert und weiterentwickelt, Therapieverfahren und Erfahrungswerter veröffentlicht.

Ein wissenschaftlicher Beirat analysiert und bearbeitet die einzelnen Ergebnisse als Ausbildungs- und Weiterbildungsgrundlage für anwendende Therapeuten.

Richtlinien zur Therapie

Im Standardverfahren der ESIa sind grundlegende Therapie-Richtlinien verankert. Durch diese Vorgaben sollen Qualität und Sicherheit bei der Behandlung garantiert werden. Alle durch Inauris Zertifizierten Therapeuten erkennen diese Richtlinien ausdrücklich an. Siehe auch Richlinien.

Komplementäre Therapien

Nach Nutzung dieses Behandlungsgrundmusters kann sich der Therapeut - je nach den Möglichkeiten und Spezialkenntnissen - zur Anwendung zusätzlicher Komplementärvarianten (Chakren-Therapie, Homöopathie, Bioresonanztherapie, Physiotherapie, Körperakupunktur etc.) oder Folgeimplantationen entscheiden.

Es haben somit alle therapierenden Kollegen die Möglichkeit auf über Jahre gewachsener Grundlage zu arbeiten, es sei denn sie stoßen oder stießen auf noch effektivere Kombinationen, denn es gibt nie ein endgültig Bestes.

Seminare

Zusätzlich zu grundlegenden Zertifikat-Seminaren und Weiterbildungen bieten wir zu den Themen

  • „Entwickelte Systematische Implantatakupunktur“
  • „Parkinson-Sternbild nach Neumann“
  • Komplementäre Therapiemöglichkeiten zur Implantat-Akupunktur

spezielle Seminare nach Bedarf an. Siehe aktuellen Veranstaltungstermine

Quellen und Downloads

Infoblatt ESIa
Richtlinien und Unterschiede zur Werthschen Methode. Diese Seite als PDF, 150kB

Richtlinien zur Behandlung
Infoblatt Richtlinien zur Behandlung IA



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