Implantat-Akupunktur kann bei vielen Krankheitsbildern helfen. Der Behandlungsverlauf und Beobachtungen sind natürlich je nach Indikation sehr verschieden. Ob und in welcher Form andere Behandlungsmethoden notwendig sind, ist stark abhängig von der zu behandelnden Krankheit.
Fallbeispiel Gewichtsreduktion: Primärtherapie
Es ist inzwischen kein Geheimnis mehr, dass Akupunktur bei der gesunden Regulierung
des Körpergewichts helfen kann. Sie wirkt sich positiv auf den Body Mass
Index (BMI) aus und verhindert den bei herkömmlichen Diätprogrammen
oft gefürchteten Jo-Jo-Effekt. Zur langfristigen Gewichtsregulierung
die auch Implantat-Akupunktur eingesetzt werden.
Der Körper reagiert nach der Behandlung auf die Akupunktur und beginnt
sich umzustellen:
- das Sättigungsgefühl setzt schneller ein
- der Heißhunger wird reduziert
- der Stoffwechsel wird angeregt
Erfahrungsberichten zu Folge wurden innerhalb von 3-6 Monaten
bereits zwischen 5 und 20 kg Gewichtsreduktion erreicht (abhängig von Ausgangsgewicht,
Alter und Gründen für das Übergewicht). Siehe Ratgeber Abnehmen Vergleich: Obwohl die Symptome bei Bulimie und Magersucht gegenteilig sind, können mit Implantat-Akupunktur die gleichen Erfolge wie bei Übergewicht erzielt werden. Beide Krankheitsbilder sind Ess-Störungen und können durch Akupunktur regulierend ausgeglichen werden.
Fallbeispiel Parkinson: ergänzende Therapie
Für Studienzwecke wurde bei Parkinsonpatienten nach der Behandlung durch
Implantat-Akupunktur eine aufgeschlüsselte Analyse (UPDRS) durchgeführt.
In einer Beobachtungszeit von 5 - 25 Wochen zeigten 96,5% der Patienten nach
der Implantation eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität. Die Befragung
richtete sich auf Medikamentenreduktion, Beweglichkeit, Allgemeinbefinden, Stimmungslage,
Tremor sowie Stuhlgang. Mindestens vier der sechs befragten Symptome wurden
als gebessert eingeschätzt.
Die positive Wirkung traf hauptsächlich in der ersten bis dritten Woche
nach der Behandlung ein. In den ersten Tagen traten teilweise noch Erstverschlechterungen
auf. Die geschilderten Schwankungen entsprechen einer gedämpften Schwingung,
die sich auf einem verbesserten Niveau einpendelt.
Die Beobachtungszeit lässt keinen Zweifel an der Dauerwirkung der implantierten
Nadeln. Symptome können gelindert und die bestehende Medikation verringert
werden.
Für weiterführende Informationen zum Thema „Parkinsonsche Krankheit“
fordern Sie bitte unser gesondertes Informationsblatt an (Infopaket per Post oder direkt zum download). siehe auch aktuelle Studie Parkinson
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