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Chronische Schmerzen vielfach nicht behandelt

Patienten f√ľhlen sich nicht optimal betreut

Truro. (pte/mm) Mindestens die H√§lfte der Patienten in Europa mit Muskel- oder Gelenkschmerzen werden nicht behandelt. F√ľr die Studie wurden 5.803 Patienten mit Skelettmuskelschmerzen und rund 1.483 √Ąrzte in acht europ√§ischen L√§ndern befragt. Die Ergebnisse legen nahe, dass rund 50 Millionen an chronischen Schmerzen leidende Europ√§er nicht in Behandlung sind. Die Ergebnisse der Studie wurden in dem Fachmagazin Annals of the Rheumatic Diseases http://ard.bmjjournals.com ver√∂ffentlicht.

Im Umgang mit dieser speziellen Form von Schmerzen zeigten sich laut BBC in den acht L√§ndern nur geringe Unterschiede. Anders als die befragten √Ąrzte f√ľhlten sich die Patienten nicht immer gut betreut. Einer von vier Betroffenen gab an, keinen Arzt aufgesucht zu haben. Dem entgegen stand die Tatsache, dass bis zu 75 Prozent der Teilnehmer unter dauernden oder sogar t√§glichen Schmerzen litten, die sie sogar im Alltag einschr√§nkten. Jene, die Hilfe suchten, warten vielfach mehrere Monate damit. Rund die H√§lfte jener Patienten, die einen Arzt aufgesucht hatten, gaben an, derzeit keine Schmerzbehandlung zu erhalten.

Die Mediziner ihrerseits gaben an, dass sie allen Patienten eine Behandlung angeboten h√§tten. Fast alle erkl√§rten, dass sie versuchten die Lebensqualit√§t der Betroffenen zu verbessern. Schmerzmittel wie Aspirin werden am h√§ufigsten zur Behandlung chronischer Schmerzen verschrieben. Die meisten √Ąrzte √§u√üerten jedoch Bedenken hinsichtlich der Einnahme √ľber einen langen Zeitraum. Sie bef√ľrchteten negative Auswirkungen auf den Verdauungsapparat. Deutsche √Ąrzte rieten h√§ufiger zu Bewegung, Physiotherapie, pflanzlichen Heilmitteln und Akupunktur als alle ihre Kollegen. Die Studie legt nahe, dass die meisten Patienten √ľber ihre Krankheit aus den Medien, von Freunden, Familienmitgliedern oder Physiotherapeuten erfahren hatten. Nur einer von drei Teilnehmern gab an, entsprechende Informationen von einem Arzt erhalten zu haben.

Viele Patienten wurden nur unzureichend √ľber die Risiken und Vorteile einer Behandlung informiert. Nur die H√§lfte der Patienten aus Schweden, Irland, Deutschland, Frankreich und Gro√übritannien war sich der Nebenwirkungen von Schmerzmitteln bewusst. √Ąngste vor Abh√§ngigkeit und einem zu gro√üen Vertrauen in Medikamente waren bei Patienten und √Ąrzten verbreitet. Das internationale Forscherteam argumentiert, dass die Betroffenen keine ausreichenden Informationen f√ľr die Bew√§ltigung ihrer Gesundheitsprobleme erhielten.

[Quelle: pte / Michaela Monschein ]


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