Fast jeder sechste Deutsche leidet an Migräne oder chronischen
Kopfschmerzen. Meist sind Stress, Wetter oder migräneauslösende Nährstoffe
die Ursache für die gefürchteten Migräne-Attacken. Ohrakupunktur
hat einen entspannenden Einfluss auf das Gefäßsystem und hilft, den
Schmerz zu durchbrechen.
Akupunktur und speziell Ohrakupunktur ist eine wirksame Schmerztherapie.
Speziell bei chronischen Kopfschmerzen, Spannungskopfschmerz und Migräne
ist Dauerakupunktur besonders wirksam, denn sie wirkt permanent. Der relaxierende
Einfluss der Akupunkturnadeln auf das Gefäßsystem der Gehirngefäße
verringert die Schmerzintensität und verlängert die Frequenz (Abstände)
von Migräne-Attacken. Die Schmerzepisoden werden verkürzt.
Migräne
Migräne ist ein Kopfschmerz von 4-72 Stunden Dauer, pulsierend, von mäßiger
bis schwerer Intensität, halbseitig, unter körperlicher Belastung
zunehmend. Begleitsymptome: Übelkeit, Erbrechen oder Lärmempfindlichkeit,
Lichtscheue oder Geruchsempfindlichkeit. Frauen sind viel häufiger betroffen
als Männer. Schätzungsweise 24 Mio. Amerikaner leiden an Migräne.
Sie kann in jedem Alter auftreten, in der Regel jedoch zwischen dem 10. und
40. Lebensjahr.
Wirksame Therapie mit Akupunktur-Implantaten
Bei der Implantat-Akupunktur werden winzige Akupunkturnadeln ins Ohr gestochen.
Diese Implantate verbleiben unsichtbar unter der Haut: Es wird eine langanhaltende
Dauerwirkung der Akupunktur erreicht. Die Behandlung ist schmerzfrei. Implantat-Akupunktur
wird bei vielen neurologischen oder psychischen Beschwerden als Grundtherapie
erfolgreich eingesetzt.
Vorteile
- Einmalige Behandlung bei Migräne
- langanhaltende, effektive Dauerwirkung der Akupunktur
- Das Implantat ist völlig unsichtbar
- Das Material des Implantats ist hoch verträglich (je nach Wahl Implax:
Titan oder Templax: Resomer)
- keine Nebenwirkungen bekannt
Welche Arten von Migräne können behandelt werden?
Die Implantatakupunktur kann bei allen Formen der Migräne und chronischen
Kopfschmerzen angewendet werden, insbesondere aber bei sehr chronischen und
schweren Verlaufsformen (z.B. Migräne accompagne).
Kosten
Die einmalige
Behandlung kostet in der Regel zwischen 300 und 600 Euro, je nach Aufwand des Therapeuten.
Die Krankenkassen übernehmen die Kosten in der Regel nicht.
QuickLinks - weitere Schritte
| | ich möchte... | | | Wissen: Migräne | Migräne (von griech. hemikranion, hemikrania - halber Schädel) ist eine neurologische Erkrankung, die durch einen anfallsartigen, pulsierenden und meistens halbseitigen Kopfschmerz gekennzeichnet ist, der oft von zusätzlichen Symptomen, wie Übelkeit, Erbrechen, Lichtempfindlichkeit (Photophobie) oder Geräuschempfindlichkeit (Phonophobie) begleitet wird. Bei manchen Patienten geht einem Migräneanfall eine Aura voraus, während der häufig optische oder sensorische Wahrnehmungsstörungen auftreten. Während eines Migräneanfalls können verschiedene Phasen durchlaufen werden. Oft kündigt sich ein Anfall durch nachfolgend genannte Vorbotensymptome (Prodromalsymptome) an (Vorbotenphase oder Prodromalphase). Dieser kann eine Phase mit Wahrnehmungsstörungen (Aura) folgen, die insbesondere das Sehen betreffen (Auraphase). In der Kopfschmerzphase bestehen neben den Kopfschmerzen unterschiedliche weitere Symptome, wie Übelkeit, Erbrechen, Licht- und Lärmempfindlichkeit. Bei manchen Patienten überdauert der Migräneanfall das Abklingen der Kopfschmerzen (Rückbildungsphase). Während der Vorbotenphase ist der Migränepatient oft gereizt und reagiert mit Stimmungsschwankungen. Statistisch gesehen leiden Frauen (Prävalenz 18 %) häufiger unter Migräne als Männer (Prävalenz 6 %).
[Quelle: Wikipedia] |
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